Was kleine Tiere alles können!

Immer wieder entdeckt die Wissenschaft erstaunliche Details aus dem Leben der Tiere. Hier eine ständig wachsende Sammlung von erstaunlichen Eigenschaften von Insekten, Spinnen und Co.

Raupen fressen Plastiksackerl

Die Raupen der Großen Wachsmotte leben normal in Bienenstöcken, wo sie sich unter anderem vom Wachs der Waben ernähren. Doch anstelle von Wachs können sie auch Plastiksackerl fressen. Sie bauen Polyethylen effektiver ab als sämtliche bisher daraufhin untersuchten Bakterien, berichtet ein spanisch-britisches Forscherteam.

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Ameisen betreiben Landwirtschaft

Eine Ameisenart auf den Fidschi-Inseln sät und düngt Pflanzen - um später Nektar zu ernten und um in den knolligen Gewächsen zu wohnen. Samen von sechs Arten von Kaffeegewächsen (Rubiaceae) werden in Baumrinde gepflanzt. In Schichten bewachen Arbeiterinnen dann Tag und Nacht die jungen Pflanzen und düngen sie mit ihrem Kot und Urin.

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Schmetterling hilft Thymian bei der Abwehr von Ameisen

Bläulinge lassen ihre Raupen von Ameisen füttern. Damit diese aber die Ameisenstöcke finden, produziert Thymian einen Duftstoff, der den Schmetterling anlockt. Aber nur dann, wenn ein Ameisennest in seinem Wurzelbereich ist.

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Spinnen vertilgen mehr Insekten als Menschen Fleisch

400 - 800 Millionen Tonnen Insekten fressen Spinnen jährlich. Zum Vergleich, wir Menschen schaffen nur 400 Millionen Tonnen Fleisch und Fisch.

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Eine Raubwanze schleicht sich an die Spinne an

Behutsam zerreißt die Raubwanze Stenolemus Faden für Faden des Spinnennetzes und lässt den Faden erst los, wenn der Wind das Netz sowieso erschüttert. Diese Vorsicht ist wichtig, denn die Spinne, die sie jagt, würde gerne auch die Raubwanze fressen.

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Spinnenseide repariert Nervenstränge

Es funktioniert wie ein Rosengitter: Entlang von implantierter Spinnenseide wachsen Nervenzellen im menschlichen Körper wieder zusammen.

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Fast die Hälfte der Gene sind bei Mensch und Biene gleich

47,5% der Gene teilen sich Bienen mit dem Menschen. Da Bienen viel schneller als Menschen oder Primaten lernen, sind sie daher ideal dafür, Lernprozesse zu erforschen. Das hilft Alzheimerpatienten.

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